Banana Pi + SSD – RPI Ablösung Teil I

Da mein Raspberry PI für meine derzeitigen Anforderungen (Haussteuerung mittels fhem) nicht mehr zeitgemäß ist, wird dieser in Zukunft durch den BPI ersetzt. Hierbei soll FHEM später vom RPI zum BPI migriert werden. Desweiteren ist geplant das Logging auf eine MySQL DB auf dem BPI umzustellen.

Damit es nun mit der Banane klappt, brauchen wir zu aller erst das passende Image:
https://www.bananian.org/download#installation

Meine Wahl fiel hier auf: Debian 8/Jessie.
Einfach das Image runterladen und mit Win32DiskImager auf die SD Karte ziehen.

Nun soll man sich (in der Theorie) bereits mit dem BPI per SSH verbinden können.
Bei mir musste ich diesbezüglich allerdings noch Anpassungen vornehmen.
In der hosts.allow unter /etc/hosts.allow müsst ihr SSH noch erlauben, dies macht ihr indem ihr dort folg. Codepassage ergänzt:

SSHD: ALL

Natürlich könnt ihr diese auch noch weiter nach eurem Gusto anpassen.
Anschließend sollte sicherheitshalber ein Reboot durchgeführt werden.
Wenn ihr nun immer noch nicht per SSH auf den BPI kommt, könnte es
unter Umständen an einem veralteten Putty Client liegen (bei mir der Fall).
Nach dem Download einer neuen Version ging dann aber alles problemlos.

Mit dem folg. Befehl könnt ihr euer System nun noch nach euren Bedürfnissen anpassen:
Näheres dazu auch unter: http://my5cent.spdns.de/banana-pi/banana-pi-installation-und-erste-schritte.html

bananian-config

Um nun die bereits angeschlossene SSD in Betrieb zu nehmen, Bedarf es ein paar Klimmzüge. Da es sich bei meiner SSD um eine unbenutzte SSD handelt, konnte ich einige Schritte überspringen. Ergänzende Infos auch unter:

http://banoffeepiserver.com/setup-raspbian-on-a-sata-hard-disk.html

http://www.htpcguides.com/move-linux-banana-pi-sata-setup/

Ich komme deshalb direkt zum formatieren:

mke2fs -t ext4 -L rootfs /dev/sda

Im Anschluss wird die Platte gemountet und die Daten kopiert. Das dauert einen kleinen Moment…

mount /dev/sda /media
rsync -ax / /media

Damit nun von der SSD gebootet werden kann muss zuerst die Bootpartition gemountet werden.

mount /dev/mmcblk0p1 /boot

Nun müssen die Bootdateien wie folgt angepasst werden:
/boot/boot.cmd

root=/dev/mmcblk0p1

durch:

root=/dev/sda

ersetzen.

apt-get install u-boot-tools
cd /boot
rm boot.scr
mkimage -C none -A arm -T script -d boot.cmd boot.scr

Siehe auch unter: http://gleenders.blogspot.dk/2014/08/banana-pi-boot-your-rootfs-from-sata.html

Zu guter letzt noch ein Neustart, dann zeigt sich ob noch alles funktioniert :-)
Wenn ihr nun:

df -h

ausführt und eure Partitionsgröße in etwa wiederfindet, hat alles geklappt.

Mittels hdparm kann man nun noch ein paar “Speed-Tests” machen:

hdparm -tT /dev/sda
root@bananapi ~ # hdparm -tT /dev/sda

/dev/sda:
 Timing cached reads:   782 MB in  2.00 seconds = 390.61 MB/sec
 Timing buffered disk reads: 374 MB in  3.02 seconds = 124.02 MB/sec

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